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Berufsunfähigkeit

Um Leistungen wegen Berufsunfähigkeit zu erhalten, muss eine Gesundheitsbeeinträchtigung vorliegen, die durch ein ärztliches Gutachten nachzuweisen ist.
(Feststellungen der gesetzlichen  Rentenversicherung haben hierauf keinen Einfluss, die Versicherer müssen die Voraussetzungen selbstständig prüfen)

Die versicherte Person muss außerstande sein, die zuletzt ausgeübte Tätigkeit infolge der Gesundheitsbeeinträchtigung auszuführen, Voraussetzung ist also eine durchgängige Arbeitsunfähigkeit und das Vorliegen einer negative Prognose hinsichtlich der Wiederherstellung der Arbeitskraft.

In vielen Versicherungsverträgen ist allerdings geregelt, dass eine sechsmontige ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit ausreicht, um diese Prognose zu stellen, insoweit wird auf weitere Nachweise zur Nichtwiederherstellung der Arbeits - bzw. Berufsfähigkeit verzichtet.
Der Versicherungsfall tritt mit dem Zeitpunkt dieser Prognose ein.

Der Anspruch auf Leistungen aus dem Versicherungsvertrag entsteht mit Beginn der Mitteilung, dass Berufungsunfähigkeit vorliegt, wenn diese erst später als 3 Monate nach Eintritt angezeigt wurde, § 1 III BB-BUZ
Es gibt hier aber eine Entschuldigungsmöglichkeit wegen schuldloser, also nicht vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Fristversäumnis, vgl. BGH VersR 99,1266.