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Ehepartner oder eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartner , die keinen Ehevertrag haben, leben im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Grundlage dieser ZGG ist, dass jeder Ehepartner am Zugewinn des anderen, zB an dessen beruflichem Erfolg partizipieren soll. Deshalb gibt es bei der Scheidung den sogen. Zugewinnausgleich.
Allerdings fällt nicht in den Zugewinn, was eine Partner geerbt und geschenkt bekam (Ausnahme: Wertzuwachs aus dem Erbe oder der Schenkung, zB Zinsen, Wertsteigerung bei Grundstücken)

Im Erbrecht spielt die ZGG insoweit eine Rolle, als dass sich der gesetzliche Erbteil des in ZGG lebenden Ehepartners neben Erben der 1. Ordnung –Kinder/Enkel in der Regel auf ½ erhöht.

Achtung: manchmal ist es für den überlebenden Ehepartner vorteilhaft, das testamentarisch zugewendete Erbe auszuschlagen, nämlich dann, wenn der Zugewinnausgleich plus der sogen. kleine Pflichtteil (1/8 des Vermögens) höher sind.

Also entscheiden, ob Annahme der Erbschaft oder Ausschlagung besser ist, denn  bei Ausschlagung bekommt der überlebende Partner immer noch den Zugewinnausgleich + kleiner Pflichtteil.